Die Clubgeschichte
Mitte der 60er Jahre blühten in Deutschland die Nachtorientierungsfahrten als Basis für den Motorsport. So war es nicht verwunderlich, daß am 02. November 1967 der Motorsportclub Schaafheim von 21 Motorsportfreunden aus der Taufe gehoben wurde, nach einer kurz zuvor durchgeführten Nachtorientierungsfahrt.
Als 1. Vorsitzender wurde der spätere Ehrenvorsitzende Rudolf Baull gewählt, als Geschäfts- und Schriftführer fungierte das spätere Ehrenmitglied Siegfried Hager, Georg Kreher begleitete das Amt des Schatzmeisters und Georg Seelinger war Sportleiter.
In der Monatsversammlung im Dezember 1967 wurde der Verein nach dem Wahrzeichen des Bachgaues MSC Wartturm benannt. Schon zu Anfang hatte man sich neben Motorsport, Verkehrserziehung, Jugendarbeit, und auch Seniorenbetreuung auf die Fahnen geschrieben. Und wo war dieses Programm besser zu verwirklichen, als unter dem Dach des größten Automobilclubs ADAC.
Die Clubchronik
1967 | Clubgründung am 02. November 1967 |
1968 | 1968 Aufnahme in den ADAC 01. März 1968. Durchführung von Nachtorientierungsfahrten mit bis zu 250 Startern |
1972 | 1. Auto-Cross-Veranstaltung auf dem Armee-Gelände Babenhausen. Ankauf der alten Abwassergrube von Schaafheim |
1973 | Auto-Cross- und Moto-Cross-Veranstaltungen auf dem Odenwaldring |
1976 | 1. Genehmigung als Motorsportgelände nach Bundesimmissions-Schutz-Gesetz |
1981-82 | Bau der Kartbahn und Einweihung mit Lauf zur Deutschen-Kart-Trophäe - Länge 708 m Breite 8-10 m |
1982 | 2. Genehmigung nach Bundesimmissions-Schutz-Gesetz |
1986 | Einweihung des Clubheimes "Richard-Löhr-Haus" |
1991 | 3. Genehmigung der Kartbahn-Erweiterung |
1992 | Erweiterung der Kartbahn auf eine Länge von 1022 m |
1996 | Bau der Abnahmehalle und Errichtung des Sicherungsturmes |
1997 | Ausbau des Offroad-Teils der Super-Moto-Strecke |
1998 | Bau der Jugend-Speedway-Bahn |
2001 | Grunderneuerung der Kartbahn mit einem Speed-Mastix-Belag |